Das internet

Gordon Ramsay macht dich jetzt auch über Twitter fertig

Seit Neuestem sucht Sternekoch Gordon Ramsay mehr Kontakt zu seinen Fans und rezensiert ihre Kochversuche auf Twitter.

Alex Swerdloff

Streitlustig, ungehobeltund ein ziemlich wildes Temperament. Star diverser TV-Wettbewerbe und bekannt dafür, die Teilnehmer vor laufender Kamera zu entwürdigen und zu beschimpfen.

Nein, wir reden nicht vom neuen US-Präsidenten, sondern von Gordon Ramsay. Ohne seine vielen Michelin-Sterne – der letzte ging an das Le Pressoir d'Argent in Bordeaux, Frankreich – wäre er wahrscheinlich einfach nur ein unscheinbares Medienphänomen.

Doch Ramsay ist ein richtiger Koch, ein waschechter Unternehmer (laut Forbes hat er 2015 fast 55 Millionen Dollar verdient) und ein Star. Aber warum sollte er es dabei belassen? Jetzt sucht er auf ungewöhnliche Art und Weise die Nähe zu seinen Fans: Seit Neuestem rezensiert er – und das ziemlich auf ziemlich gehässige Art und Weise die Kochversuche seiner Follower bei Twitter.

Ein Beispiel: Steve O'Sullivans englisches Frühstück bekam eine unterirdische Kritik: „Das tut weh", tweetete der Koch zurück. Und weil das Internet natürlich wie ein großer Sandkasten ist, machten alle sofort mit und pöbelten fleißig weiter. Ein User: „Ernsthaft? Was zur Hölle ist das?"

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Jamie Chambers Lachskreation erging es nicht besser: „Mir fehlen die Worte", schrieb Ramsay ganz untypisch. Er kritisierte auch, dass Jamie aus irgendeinem Grund die Spargelspitzen abgeschnitten hatte. Ein User fand da etwas härtere Worte: „DAS IST EKELHAFT, ES SCHMECKT WIE SCHEIßE."

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Selbst am Tag der Liebe konnte er sich nicht für Vegetarisches erwärmen und kommentierte den vegetarischen Sriracha-Taco einer Userin mit den Worten: „Deshalb bin ich kein Vegetarier." Die Twitter-Community war gespalten, einige fanden es zum Kotzen, andere gar nicht mal so schlecht.

Wenn du also schon nicht bei Ramsays TV-Shows mitmachen kannst, aber trotzdem so ein bisschen Erniedrigung willst, ab zu Twitter! Vielleicht schaffst du es ja, mit einem Foto deines Essens den Sternekoch auf dich aufmerksam zu machen. Und er findet ja auch nicht alles schlecht und gibt dir auch Tipps.